Familientreffen der Entscheider
1.450 Besucher auf dem Mittelstands-Event des Jahres

Dass die MEiM in der regionalen Wirtschaft angekommen ist, zeigen die gestiegenen Besucher- und Ausstellerzahlen. Im Vergleich zum Vorjahr können sich die Organisatoren über ein Wachstum von mehr als 20 Prozent freuen. „Gerade in Zeiten, in denen andere Messen dieser Größenordnung schließen müssen, weil ihnen Aussteller und Besucher fehlen, sind wir mit diesem Ergebnis sehr zufrieden“, betont Frank van Koten, Geschäftsführer und Sprecher der MEiM.
Gründe für das gute Abschneiden der MEiM liefert van Koten gleich mit: „Für viele ist unsere Messe eine Art jährliches Familientreffen. Die Führungskräfte der Region treffen sich hier, tauschen sich aus und pflegen ihr Netzwerk.“ Nicht nur nebenbei, werden auch Geschäfte von den Ausstellern mit den Besuchern abgeschlossen. Denn etwa 90% der Besucher sind Entscheider der 1. oder 2. Führungsebene. Die Mischung aus Information, Netzwerk und Geschäft zog in diesem Jahr verstärkt Unternehmen u. a. aus Frankfurt, Düsseldorf, Hannover, Hamburg und Berlin an.
Doch nicht nur geografische Vielfalt wird geboten, auch die Branchenvielfalt kann sich sehen lassen. Auf der MEiM in Paderborn waren immerhin mehr als 50 unterschiedlichste Geschäftsfelder vertreten. Da war vom Exoten, wie der Privatschule Schloss Vahrenholz, über Produktions- und Handelsunternehmen bis hin zu IT-Anbietern sowie Unternehmen aus dem breiten Feld des Marketings so einiges dabei. „Wir möchten möglichst vielen Branchen ein Forum bieten. Deshalb begrenzen wir die Anzahl der Aussteller, die aus dem gleichen Geschäftsfeld stammen, auf drei Unternehmen. So entsteht ein Mix, der sehr gut angenommen wird“, erläutert MEiM-Geschäftsführer André Unger die Produktstrategie.
Den Eröffnungsvortrag hielt Professor Rolf Osterhoff zum Thema „Erfolg ist machbar“. In einem mitreißenden, charismatischen Vortrag beleuchtete Rolf Osterhoff das Thema ‚Erfolg’ aus immer neuen Blickwinkeln und sprach auch dem Kürzel „MEiM“ immer neue Bedeutungen zu, wie „Mein Erfolg ist machbar“ oder „Mein Erfolg im Mittelstand“. Mit den Worten „Mehr Eröffnung ist nicht möglich“ bedankte sich Frank van Koten beim Referenten, musste aber ein Wort hinzumogeln.

Den Abschluss des Tages bildeten traditionell die MEiM-Perspektiven: Max Schön, Präsident der Deutschen Gesellschaft des CLUB OF ROME, ging in seinem Vortrag auf das Thema „Erneuerbare Energien“ ein und stellte das Desertec-Projekt vor, das mit einfachen Strategien die weltweite Energieversorgung sicherstellen könnte. Innerhalb dieses Projekts haben sich mehrere Konzerne zu einer Industrieinitiative zusammengeschlossen um in Wüstenregionen solarthermische Kraftwerke zu betreiben. „Im November wird die Industrieinitiative, die das Ganze vorantreibt, ihren Geschäftssitz bekannt geben und auch sagen, welcher Multiplikator sie künftig leitet“, freut sich Max Schön.
Neu im Rahmen der MEiM ist die Verleihung des Innovationspreises der Initiative „TIGER“ – kurz Technologie, Innovation, Gründung, Entwicklung – einer Initiative der Technologiezentren in Bielefeld, Detmold, Espelkamp, Lippstadt, Paderborn und Werl. Ein Preis der Interesse geweckt hat, denn ausgezeichnet wurden pfiffige Produkte und Dienstleistungen, ausgeprägte Kundenorientierung sowie neue Organisationskonzepte. Aus mehr als 300 teilnahmeberechtigten Unternehmen setzten sich folgende Firmen durch: Jobware Online-Service GmbH aus Paderborn mit ihrem Beitrag „Zeitung im Zug“, WinValue GmbH aus Lippstadt mit der Entwicklung eines „Internetportals zur Fahrzeugbewertung sowie Interakteam GmbH aus Detmold, die „Kletter- und Teamparks“ an verschiedenen Standorten der Region betreiben.







